Kreuzwegandacht in Wanderath:Audiovisueller Kreuzweg sehen-hören-beten
Duch sehen – hören – beten soll die Botschaft des Kreuzweges Jesu Christi den Teilnehmenden nahegebracht werden.
In diesem Jahr wollen wir noch einmal die Perspektive wechseln und den Leidensweg unseres Herrn aus der Sicht der Gottesmutter Maria betrachten. Diese Sichtweise durchbricht die sonst übliche Form der Kreuzwegmeditation. Die Mutter Jesu hat sich wie kein anderer in das Leid ihres Sohnes eingefühlt und es innerlich mitgetragen. Sie kann uns deshalb helfen, das Kreuz unseres Lebens mit dem Kreuz Christi zu verbinden und so zum Grundgeheimnis des Christseins durchzustoßen: das Leid ist nicht Ende, sondern Anfang und Aufbruch des neuen, erfüllten Lebens bei Gott.
Kritiker könnten nun meinen, dass Maria damit an die Stelle Jesu gerückt würde, aber dies ist keineswegs der Fall, denn sie steht an unserer Stelle, sie verwirklicht bis zum Letzten das, was Christus jedem von uns aufgegeben hat:
„Wer mein Jünger sein will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!" (Mk 8, 34).
Lassen Sie sich von dieser Betrachtung mitnehmen auf den Leidensweg Jesu, lassen Sie sich inspirieren von den Texten zu den Bildern der einzelnen Stationen, die ich im vergangenen Jahr in Lourdes von dem dortigen Kreuzweg gemacht habe.
Die Kreuzwegandacht findet statt am Sonntag, dem 8. März 2026 um 19:00 Uhr in der Kirche St. Valerius in Wanderath.
Herzliche Einladung an alle Angehörigen der Pfarrei St. Jodokus und auch an alle Interessierten über die Pfarreigrenzen hinaus.
Ihr Diakon Hans Georg Bach

