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Weihe der neuen Orgel in Wanderath:Hybride Orgel macht Kirche St. Valerius zukunftsfähig

In einer feierlichen Orgelweihe hat die Pfarrei St. Jodokus in der Kirche St. Valerius Wanderath eine neue Orgel in Betrieb genommen. Die alte, vor über 30 Jahren renovierte Orgel ist vom Holzwurm befallen und der Motor sowie die Starkstromanschalttechnik sind defekt. Ein Projektteam bestehend aus dem Pfarrgemeinderat, dem Verwaltungsrat und dem Förderverein hat die Reißleine gezogen: Keine Investition in die alte Orgel. Ausgehend von den Zielen: Die Orgel muss auch ohne Organist nutzbar sein und sie muss finanzierbar sein, wurde -wahrscheinlich wegweisend im nördlichen Rheinland-Pfalz- eine Hybridorgel in Auftrag gegeben.
Orgelweihe: v.l.n.r.) Dekan Jörg Schuh segnet die Orgel; Bernd Heimermann, Markus Busch
Datum:
2. Apr. 2026
Von:
Bernd Heimermann

Hierzu erläutert Bernd Heimermann, Vorsitzender des Fördervereins: „Am Anfang haben dem Projektteam schon die Beine geschlackert; aber wir haben uns in die Hand versprochen: Wir schaffen das!“ Ohne Zuschüsse des Bistums mussten runde dreizigtausend Euro finanziert werden. Dies ist durch einen fokussierten Spendenaufruf gelungen, dem auch viele Privatpersonen gefolgt sind. Herzlichen Dank!

Kirchenmusiker Markus Busch an der Orgel

Besonderen Dank richtete sich an die Bürgermeister der zum Kirchenort Wanderath gehörenden Gemeinden sowie die Kreissparkasse Mayen und die Volksbank RheinAhrEifel für ihre Unterstützung. Dank ging auch an den Musikverein St. Valerius Baar und den Kirchenchor St. Cecilia, die die Feier musikalisch umrahmten. Erfreulich war auch, auch der 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Vordereifel, Herrn Christoph Kicherer, der Orgelweihe beiwohnte.
Dekan und Pfarrer Jörg Schuh beglückwünschte die Kirchenbesucher von St. Valerius: „Ich bin glücklich, dass „die Wanderather“ nun wieder über eine neue und hochmoderne Orgel verfügen, die es erlaubt, den liturgischen Rahmen feierlicher zu gestalten und die Gemeinde beim Gesang zu unterstützen. Mit dieser High-Tech-Orgel begegnen wir auch dem Mangel an Kirchenmusikern, ohne auf eine qualitative Orgelbegleitung zu verzichten.“
Auf der Empore steht eine hochmoderne Orgel mit zwei Manualen, einem 30-tönigen Pedal, 5 Fußpistons, 35 klingende Register - ohne eine einzige Pfeife - dafür mit einem hochmodernen Audiosystem. Nochmal Heimermann: „Sollten sich im Winter einem Organisten Schneeverwehungen in den Weg stellen, kann sie vom Zelebranten direkt  fernbedient werden, sie kann aber auch – wie eine pneumatische Pfeifenorgel  leidenschaftlich und virtuos bespielt werden, so wie an diesem Tag durch Kirchenmusiker Herrn Markus Busch.“