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„Im Vertrauen unterwegs – zur Mutter Gottes mit der Lilie“:Fußwallfahrt von Langenfeld nach Barweiler 12.09.2026

Gemeinschaft, Hoffnung, Dankbarkeit Auf dem Pilgerweg von St. Quirinus, Langenfeld zur „Unseren lieben Frau mit der Lilie - Königin des Friedens“ nach Barweiler
2026 - Pilgergruppe von Langenfeld in Barweiler
Datum:
27. Sept. 2026
Von:
Dirk Büser

Auch in diesem Jahr machten sich die Pilgerinnen und Pilger unserer Pfarrei St. Jodokus auf den traditionsreichen Weg von der Wallfahrtskirche St. Quirinus in Langenfeld nach Barweiler.

2026_Dirk Büser (stellvert. Brudermeister) mit verkohltem Ast

Diese Wallfahrt stand unter einem ganz besonderen Stern: Sie fügte sich ein in das große 300-jährige Jubiläum, welches die Gnadenstätte Barweiler in diesem Jahr unter dem Leitwort „Gemeinschaft, Hoffnung, Dankbarkeit“ begeht. Der Pilgertag begann um 8:00 Uhr in Langenfeld. Nach dem feierlichen Pilgersegen, durch Diakon Martin Nober, in unserer Heimatkirche St. Quirinus zog die Gruppe los. Der Weg führte auf altbekannten Wegen durch die Eifellandschaft – eine bewusste Zeit, sich auf Pilgerschaft zu begeben mit Gebet, Fürbitten und Anliegen. Ein Begleitfahrzeug sorgte für Erfrischungsgetränke oder um sich vom schweren Rucksack zu erleichtern.

Die Rosenkranzgebete, das Vorankommen Schritt für Schritt und des persönlichen Nachdenkens wurden in Gemeinschaft, Hoffnung und Dankbarkeit zur Muttergottes hingetragen. Besonderer DANK für die Bewahrung unserer Orte Arft, Langenfeld und Langscheid vor dem verehrenden Wald-/ Wiesenbrand am 14.-ten August war ein Anliegen aller Pilger. Ein verkohlter Ast oder Wurzel mit Dankgebetszettel wurde in der Prozession mitgetragen und am Altar in Barweiler abgelegt. Zufall oder Fügung; am 15. August ist der Gedenktag „Maria Himmelfahrt“- hier überlasse ich es jedem ob es ein Eingreifen des Himmels gewesen ist und uns vor schlimmeren bewahrt hat.

Gegen 16:00 Uhr erreichte die Pilgergruppe Barweiler. Das Ziel vor Augen – das Gnadenbild „Unsere liebe Frau mit der Lilie – Königin des Friedens“ – belohnte für alle Mühen des Fußwegs. Die historische Erinnerung an das Lilienwunder von 1726, bei dem eine verdorrte Blume in der Hand der Gottesmutter wieder frisch aufblühte, spiegelte sich in den Gesichtern der Ankommenden wider: Es war ein Moment tiefen Dankes und neuer Hoffnung. Gemeinsam mit vielen anderen Wallfahrern feierte die Pilgergemeinschaft, um 18:00 Uhr, eine feierliche Messe an dem Gnadenort. Mit erfüllten Herzen, gestärkt im Glauben und tief dankbar für die erfahrene Gemeinschaft machten sich die Pilger schließlich wieder auf den Heimweg. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt allen, die diese Wallfahrt durch ihre Organisation, dem Bereitstellen und Fahren des Begleitfahrzeuges, Absichern durch die Streckenwächter, den Trägern von Kreuz, Fahnen und Lautsprecher, das Vorbeten und den 31-zig treuen Pilgern und Pilgerneulingen, die diese Wallfahrt möglich gemacht haben!