Kläppern in Langenfeld 2026:Ort von Kirche: "Kläppergruppe" pflegt Brauchtum

Bevor es aber los ging, bekamen noch alle Beteiligten in einer kleinen Ansprache den Segen von Diakon Martin Nober.
Jeder bekam einen Holzkläpper ausgehändigt. Kleine Kläpper für kleine Hände und große Kläpper für die großen Kinder und Erwachsenen. Gekläppert wurde aus Leibeskräften und zwischendurch die Reime gerufen. Bei jedem Kläppergang kamen Kinder dazu und andere machten eine Pause. Die Dorfbevölkerung stand teilweise an den Haustüren oder am Fenster und begrüßten die Schar. Den Betreuern der Gruppen wurde ans Herz gelegt, diesen schönen alten Brauch noch viele Jahre weiterzumachen, da es doch zu den Kartagen. Beim letzten Kläppergang durch Dorf bekamen die Kinder für ihre Arbeit viele Süßigkeiten und etwas Geld für eine Pizza am Ender der Sommerferien. Dazu wird aber noch eingeladen. Zum Schluss möchten das Kläpperteam Anna, Paul, Sonja und Roswitha allen Beteiligten ein großes „Danke-schön“ sagen. Besonders bei den vielen Kindern – denn ohne sie würde es diese schöne, alte Tradition nicht geben.
