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Andacht in der Kapelle St. Jost :Im Geist von Taizé – Gebete, Lieder und Gedanken

Stellen Sie sich vor, Sie stehen oder sitzen in einer kleinen Kapelle. Vor Ihnen befindet sich ein reich verzierter, farbig gefasster Altar aus Holz. Der Altar ist mehrstöckig aufgebaut und wirkt wie ein kleines, kunstvolles Haus mit Säulen, Figuren und Nischen. Die Farben sind warm: Gold, Rot, Grün und dunkles Holz prägen das Gesamtbild. Im Zentrum des Altars, auf Augenhöhe, sehen Sie eine Darstellung der Geburt Jesu: Ein kleines Kind liegt in der Mitte, umgeben von mehreren Figuren. Einige Figuren knien, andere stehen. Alle sind dicht um die Mitte gruppiert, sodass ein Gefühl von Nähe und Sammlung entsteht. Darüber, auf einer erhöhten Ebene, befinden sich weitere Figuren, die Szenen aus dem Leben Jesu oder aus der biblischen Geschichte zeigen. Diese Figuren sind kleiner, aber ebenfalls reich gestaltet. Auch hier stehen mehrere Gestalten beieinander, eingerahmt von Säulen und Bögen. Seitlich stehen größere Figuren in Nischen. Jede Figur ist einzeln hervorgehoben, mit Gewändern in kräftigen Farben und goldenen Details. Unterhalb der Hauptszene gibt es eine weitere kleine Darstellung, ebenfalls mit mehreren Figuren, die sich um eine zentrale Szene gruppieren. Vor dem Altar steht ein schlichter, heller Altartisch mit einem weißen Tuch. Darauf befinden sich frische Blumen. Im Hintergrund erkennt man die Wände der Kapelle mit zarten, teilweise verblassten Malereien. Die Decke ist gewölbt und trägt ebenfalls helle, zurückhaltende Bildmotive. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Stille, Konzentration und Tiefe: Der kunstreiche Altar lädt dazu ein, den Blick immer wieder zur Mitte zu führen – dorthin, wo das Wesentliche liegt.
Datum:
12. Juli 2026
Von:
Diakon Martin Nober

Am Sonntag, den 12. Juli 2026, um 15:00 Uhr, laden wir herzlich zur dritten Andacht in die St.-Jost-Kapelle ein. Unter dem Thema „Im Geist von Taizé – Gebet, Lieder und Gedanken“ öffnet sich ein Raum der Besinnung, der Stille und des gemeinsamen Glaubens. Die Andacht wird gestaltet von Diakon Hans-Georg Bach und Martin Nober, die alle Besucherinnen und Besucher zu einem meditativen und inspirierenden Moment einladen.